Australia 2010
Samstag, 11. Dezember 2010
Freitag, 10. Dezember 2010
Cairns - Cape Tribulation - Airlie Beach - Fraser Island - Brisbane
Endlich hab ich mal wieder die Zeit gefunden ein paar Zeilen zu schreiben. Die letzten 14 Tage sind wir mit unserem campervan knapp 2400km gefahren und haben super viel gesehen. Von Cairns ging's erstmal noch 200km nach süden ans Cape Tribulation wo der Regenwald direkt bis zum Strand geht und man auch nur 30 Minuten vom Great Barrier reef entfernt ist was wir für eine schnorcheltour genutzt haben. Dann ging es wieder zurück nach Cairns wo das Wetter im Gegensatz zu den ersten Tagen mit super viel Regen und einer gefühlten luftfeuchtigkeit von 90% nun auch besser war und wir dort erstmal noch 2 Tage geblieben sind.
Weiter ging es dann mit ein paar Zwischenstopps nach Airlie Beach mit den Whitsunday Islands wo ich eine zweitägige segeltour, mit leider sehr wenig Wind gemacht habe. Gelohnt hat es sich aber trotzdem schon allein wegen dem whitehaven Beach mit so feinem Sand wie Puder. Die nächste größere Station war dann Hervey Bay mit Fraser Island. Diese ist mit 120km länge und 25km breite die größte Sandinsel der Welt und man darf dort ausschließlich mit Allradfahrzeugen fahren da es keine einzige geteerte Straße gibt man dafür aber direkt am Strand oder auch durchs wasser fahren kann. Dort waren wir auch im McKenzie See schwimmen welcher mit wasser gefüllt ist welches angeblich nich nie zuvor tageslicht gesehen hat. Und ich muss sagen, das ich auch noch nie so klares Wasser gesehen habe. In 2 Meter tiefe war es noch so klar als ob garkein wasser da wäre.
Die nächsten 3 Tage werden wir jetzt noch mehrere kleine Orte an der Sunshine Coast anschauen bevor wir dann Brisbane erreichen.
Auf einen Campingplatz gehen wir nur jede 3 Nacht um die Batterie wieder zu laden und die anderen nächte stehen wir immer irgendwo direkt am Strand an dem wir
Morgens dann auch immer erstmal gemütlich frühstücken:-)
Mit dem Wetter haben wir gerade, abgesehen von den ersten paar Tagen an denen wir viel regen hatten wirklich Glück und von den Überschwemmungen haben wir bis jetzt auch so gut wie nichts bekommen.
Allerdings wird es in der Mitte von der Ostküste doch so langsam ein bisschen kühler als ganz oben im Norden. Hat jetzt nurnoch knapp 30 anstatt 35 grad :-p
Freitag, 26. November 2010
Tag 2 - Weldborough to Friendly Beaches Nationalpark
Heute haben wir es nach den letzten zwei Tagen etwas gemütlicher angehen lassen:-)
Nach einem gemütlichen Frühstück ging es zuerst zu den 90 Meter hohen Columba Falls. Kurz danach kam nochmal ein Wasserfall welcher auch mein Tageshighlight war. Man musste zwar knapp 30 Minuten recht steil runter und später dann natürlich auch wieder hoch laufen ;-) aber dort war es wirklich traumhaft. Er war zwar deutlich kleiner aber dafür konnte man über ein paar Steine durchs Wasser fast direkt davor hin laufen:-) leider hatten wir nicht so viel Zeit und konnten nur kurz dort bleiben. Weiter gings dann noch das restliche kleine Stückchen zur Ostküste an die Bay of Fire mit einem traumhaften Sandstrand. Der Strand war sogar schöner als die meisten Strände auf Fiji. Weiß, super weich, geniale Wellen zum surfen aber Wasser mit gefühlten 5 grad wobei ich's trotzdem rein geschafft habe:-)
Zum Campen ging es dann an die Friendly Beaches in einen Nationalpark von dem wir allerdings nichtsmehr gesehen haben da es schon dunkel war.
Tag 1 - Devonport to Weldborough
Wir hatten uns vier Touren zu Aussichtspunkten für den Tag vorgenommen.
Die erste ging zu den Alum Cliffs. Ein riesiges Tal mit ganz vielen Klippen und einem schönen Fluss.
Die zweite sollte zu den Liffey Falls gehen aber nachdem wir knapp 50km auf befestigter Straße gefahren sind waren die letzten 6km leider unbefestigt und mit zu tiefen Bäumen um dort fahren zu können (Vorallem nach unserer gestrigen Erfahrung;-)) Also leider 100km umsonst gefahren und eine Menge Zeit verloren.
Danach ging's dann direkt weiter zum Mercedes Händler da die Öl Leuchte leuchtete. Nach einem kurzen Check ging es dann weiter nach Duck Reach, einem 6km langen Klippenweg entlang dem South Esk River. Leider war der Weg wegen Steinfall Gefahr gesperrt weshalb wir nur über die Hängebrücke am Anfang laufen konnten vom der aus man dann auf den Stausee und das Schwimmbad blicken konnte. Hiervon ist auch das Bild.
Der vierte und letzte für den Tag geplante Punkt hat uns dann nochmal einiges an Nerven gekostet. Es sollte zu den Ralph Falls, welche knapp 90km entfernt liegen gehen. Allerdings war es schon 17:30 Uhr und unser Tank war noch Viertel voll. Die Kuhherde die uns unterwegs auf der Straße entgegen kam war noch das kleinste Problem. Nach 80km kam eine Abzweigung bei der es noch knapp 11km sein sollten wobei es ab hier nur noch ein unbefestigter Weg war, was am Anfang auch kein Problem war. Nach und nach wurde dieser aber immer schlechter und schmaler bzw. Einspurig und der Abgrund immer tiefer so das man nur noch Schritttempo fahren konnte. Ich hab Blut und Wasser geschwitzt jetzt bloß keinen Platten zu bekommen und diesen hier auf einer engen, super steinigen Serpentinenstraße wechseln zu müssen. Eine Stunde und 9 von den 11km später lag ein Baum auf der Straße und es ging nichtmehr weiter:-( Also hieß es umdrehen und alles wieder zurück ohne auch nur einen Tropfen Wasser von dem Wasserfall gesehen zu haben:-(
Mittlerweile war es auch knapp 21:30 Uhr und wir waren auf der Suche nach einem Campingplatz und vorallem einer Tankstelle, was sich als garnicht so einfach erwies und damit weiterschwitzen und hoffen, das der Tank reicht hieß. Knapp 30 Minuten später und insgesamt 17 Stundenunterwegs haben wir noch vor der Tankstelle einen Campingplatz gefunden. Ob's noch zur Tankstelle reicht wissen wir also erst morgen da die nächste wohl nochmal knapp 25 Minuten entfernt ist.

