Freitag, 26. November 2010

Tag 2 - Weldborough to Friendly Beaches Nationalpark

Tag 2 - Weldborough to Friendly Beaches Nationalpark

Gleich mal vorneweg, ja es hat noch zur Tankstelle gereicht. Wir hatten sogar noch 1,6 Liter Diesel übrig. Was will man mehr ;-)
Heute haben wir es nach den letzten zwei Tagen etwas gemütlicher angehen lassen:-)
Nach einem gemütlichen Frühstück ging es zuerst zu den 90 Meter hohen Columba Falls. Kurz danach kam nochmal ein Wasserfall welcher auch mein Tageshighlight war. Man musste zwar knapp 30 Minuten recht steil runter und später dann natürlich auch wieder hoch laufen ;-) aber dort war es wirklich traumhaft. Er war zwar deutlich kleiner aber dafür konnte man über ein paar Steine durchs Wasser fast direkt davor hin laufen:-) leider hatten wir nicht so viel Zeit und konnten nur kurz dort bleiben. Weiter gings dann noch das restliche kleine Stückchen zur Ostküste an die Bay of Fire mit einem traumhaften Sandstrand. Der Strand war sogar schöner als die meisten Strände auf Fiji. Weiß, super weich, geniale Wellen zum surfen aber Wasser mit gefühlten 5 grad wobei ich's trotzdem rein geschafft habe:-)
Zum Campen ging es dann an die Friendly Beaches in einen Nationalpark von dem wir allerdings nichtsmehr gesehen haben da es schon dunkel war.

Tag 1 - Devonport to Weldborough

Tag 1 - Devonport to Weldborough

Auch der erste richtige Tourtag war nicht weniger aufregend als der gestrige.  
Wir hatten uns vier Touren zu Aussichtspunkten für den Tag vorgenommen. 
Die erste ging zu den Alum Cliffs.  Ein riesiges Tal mit ganz vielen Klippen und einem schönen Fluss. 
Die zweite sollte zu den Liffey Falls gehen aber nachdem wir knapp 50km auf befestigter Straße gefahren sind waren die letzten 6km leider unbefestigt und mit zu tiefen Bäumen um dort fahren zu können (Vorallem nach unserer gestrigen Erfahrung;-)) Also leider 100km umsonst gefahren und eine Menge Zeit verloren. 
Danach ging's dann direkt weiter zum Mercedes Händler da die Öl Leuchte leuchtete. Nach einem kurzen Check ging es dann weiter nach Duck Reach, einem 6km langen Klippenweg entlang dem South Esk River. Leider war der Weg wegen Steinfall Gefahr gesperrt weshalb wir nur über die Hängebrücke am Anfang laufen konnten vom der aus man dann auf den Stausee und das Schwimmbad blicken konnte.  Hiervon ist auch das Bild.
Der vierte und letzte für den Tag geplante Punkt hat uns dann nochmal einiges an Nerven gekostet. Es sollte zu den Ralph Falls, welche knapp 90km entfernt liegen gehen. Allerdings war es schon 17:30 Uhr und unser Tank war noch Viertel voll. Die Kuhherde die uns unterwegs auf der Straße entgegen kam war noch das kleinste Problem. Nach  80km kam eine Abzweigung bei der es noch knapp 11km sein sollten wobei es ab hier nur noch ein unbefestigter Weg war, was am Anfang auch kein Problem war. Nach und nach wurde dieser aber immer schlechter und schmaler bzw. Einspurig und der Abgrund immer tiefer so das man nur noch Schritttempo fahren konnte. Ich hab Blut und Wasser geschwitzt jetzt bloß keinen Platten zu bekommen und diesen hier auf einer engen, super steinigen Serpentinenstraße wechseln zu müssen. Eine Stunde und 9 von den 11km später lag ein Baum auf der Straße und es ging nichtmehr weiter:-( Also hieß es umdrehen und alles wieder zurück ohne auch nur einen Tropfen Wasser von dem Wasserfall gesehen zu haben:-(  
Mittlerweile war es auch knapp 21:30 Uhr und wir waren auf der Suche nach einem Campingplatz und vorallem einer Tankstelle, was sich als garnicht so einfach erwies und damit weiterschwitzen und hoffen, das der Tank reicht hieß. Knapp 30 Minuten später und insgesamt 17 Stundenunterwegs haben wir noch vor der Tankstelle einen Campingplatz gefunden. Ob's noch zur Tankstelle reicht wissen wir also erst morgen da die nächste wohl nochmal knapp 25 Minuten entfernt ist. 

Mittwoch, 24. November 2010

Tag 0 - Melbourne to Devonport (Tasmanien)

Nach 4 Monaten des studierens war heute nun endlich der langersehnte Tag an dem es endlich ans reisen geht:-) Morgens wurden noch die letzten Sachen gepackt und danach mussten wir erstmal unseren Camper abholen. Als ich diesen gesehen habe war mein erster Gedanke ein bisschen übers Ziel hinaus geschossen zu sein. Da es eine relocation ist dachten wir wir können ruhig was größeres nehmen da es ja das gleiche kostet. Geworden ist es dann ein ganz neuer 7 meter langer Mercedes Sprinter mit gerade mal 27km auf dem Tacho. Also eigentlich schon ein richtiges Wohnmobil. 
Gleich auf der ersten Fahrt haben wir festgestellt das man hier  doch durchaus Sonntag nachmittags um 14 Uhr zum "Instant" Alkohol Test gebeten wird. Dieser hier ist aber nicht wie der in Deutschland bekannte sondern hier steht ein Polizist mit einer Tüte mit geschätzt 5000 Blasröhrchen drin und jeder darf.  Und was noch besser ist und vorallem denjenigen entgegen kommt die soviel getrunken haben das sie nichtmal mehr richtig laufen können ist, dass man nichtmal aussteigen muss sondern bequem sitzen bleiben darf.  Hat also bisschen was von einem McDrive;-)
Guten Tag bei McPolice. Heute im Angebot ist unser Alkotest
Mhh, ja dann nehm ich den doch. 
Gerne. Das sind dann 0,0 Promille. 
Oh gut. Dann hätt ich gern noch zwei Bier. 

Weiter ging es dann zum Gepäck abstellen bei einer Freundin von meiner Oma. Leider mussten wir auf dem Weg dorthin die Bekanntschaft mit tieffliegerbäumen machen. Es hätte auch echt reichen können und es sah auch wirklich so aus als ob der Ast höher als 3,40 meter hängt. Leider waren es nur 3,30 Meter, bei 3,40 Camperhöhe wohlgemerkt. Aber wär ja auch echt ärgerlich gewesen für teures Geld die Selbstbeteiligung zu reduzieren und es dann nicht zu brauchen;-)

Jetzt gerade sitzen wir - ganz langweilig im Vergleich zum restlichen Tag - auf der Fähre nach Tasmanien und werdenmorgen früh um 6 Uhr in Devenport ankommen. 

Viele Grüße
Benni




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Sonntag, 21. November 2010

It's done - exams are over :)

G'day,
oder sollte ich lieber Goodbye Melbourne sagen.?
Ja ihr habt richtig gelesen, vorletzten Donnerstag hatte ich meine letzte Klausur in Logistcs and Supply Chain Management und somit ist mein Auslandssemester schon so gut wie vorbei. Naja, sagen wir der Pflichtteil ist geschafft und der schöne Part beginnt ;)
Morgen Mittag geht es mit der Fähre los Richtung Tasmanien für 4 Tage und danach mit dem Flugzeug nach Cairns um dann mit dem Campervan die Ostküste entlang bis wieder nach Melbourne zurück abzufahren.

Leider habe ich auch gar keine Zeit mehr zu schreiben da wir im Stress sind bis morgen noch alles erledigt zu bekommen.

Ab sofort gibt es allerdings ein tägliches Update auf meinem Blog :)

See you ;)
Benni

Sonntag, 14. November 2010

Wilsons Promontory Nationalpark

Wie schon geschrieben ging es am Sonntag in den Wilsons Promontory Nationalpark welcher knapp 150km Süd-Östlich von Melbourne liegt und auch den südlichsten Punkt Australiens darstellt.
Leider war das Wetter mal wieder sehr wechselhaft mit einer eher schlechten Tendenz, wobei es immerhin nur ganz kurz geregnet hat und es sonst zwar bewölkt aber immerhin trocken war. Der Park selbst ist durch eine einzelne Straße die ziemlich genau in der Mitte verläuft geteilt. Leider gab es letztes Jahr im Sommer ein ziemlich großes Feuer im Park bei dem die Straße als Schutzwall benutzt wurde, dadurch aber große Teile der einen Seite zerstört wurden. Die Bäume stehen zwar noch, allerdings sind sie alle total schwarz und verbrannt. Bemerkenswert ist allerdings was in dem einen Jahr schon wieder gewachsen ist. Bei unserer Wanderung auf einen der Berge war an manchen Stellen die dichte Vegetation schon wieder knapp 1 Meter hoch. Danach ging es dann einen Knapp 5 km langen Küstenwanderweg entlang welcher zum weißesten Strand von Victoria führt und man wirklich eine herrliche Aussicht hatte, welche bei Sonnenschein bestimmt nochmal um einiges schöner ist.
Insgesamt sind wir knapp 15 km gewandert und haben zwischendurch immer wieder einige Tiere wie, Kängurus, Emus und Wombats, teilweise auch direkt am Straßenrand oder sogar schlafend auf der Straße liegend beobachten können. Bilder gibts wie immer auf der Flickr Seite :)

viele Grüße
Benni

Samstag, 6. November 2010

Puffing Billy Tour

Am Mittwoch haben wir es endlich mal geschafft die Puffing Billy Tour zu machen. Knapp 20km außerhalb von Melbourne ist das eine 40km lange über 100 Jahre alte Eisenbahnstrecke welche heute immer noch mit genauso alten Dampflocks befahren wird. Leider hat das Wetter einmal mehr nicht mitgespielt weshalb es in den unbeheizten Wagons ziemlich kalt war. Da die Strecke zwecks der Brandgefahr des Waldes allerdings nur an kalten und nassen Tagen mit der Dampflock befahren werden kann und sonst Diesellocks zum Einsatz kommen hatten wir mit dem Wetter dann doch noch fast Glück.
Die Landschaft selbst ist eigentlich nichts besonderes da es fast nur Wald ist, allerdings hat man gesehen wie einsam die Gegend wird sobald man nur ein paar km aus Melbourne raus kommt. Im Wald standen immer wieder vereinzelte einige Häuser, was allerdings nichtmal den Namen Dorf verdient.

Am Donnerstag haben wir dann noch die Rivertour durch Melbourne zu Ende gemacht. Das letzte mal wurde sie nach der Hälfte abgebrochen, da der Wasserstand zu hoch war und wir nicht unter den Brücken durchgekommen wären. Vom Zentrum aus gesehen hat man in die eine Richtung viel grün und tolle Liegewiesen direkt am Wasser und in der anderen Richtung eine tolle Uferpromenade und die Docklands mir riesigen Containerschiffen.

Heute ist nochmal lernen angesagt bevor es morgen zur Belohnung in den Wilsons Promontory National Park geht und ich am Montag zum Abschluss mit meiner Mum ne Tagestour an der Great Ocean Road machen werde :)

viele Grüße
Benni